Stundenzeiten:

 

1. Std. 07:55 - 08:40 Uhr

2. Std. 08:45 - 09:30 Uhr

3. Std. 09:50 - 10:35 Uhr

4. Std. 10:40 - 11:25 Uhr

5. Std. 11:35 - 12:20 Uhr

6. Std 12:30 - 13:15 Uhr

 

13:15 - 13:45 Mittagspause

 

AG'en Ganztagsschule 

13:45 - 15:15 Uhr

 

 

Hermann-Allmers-Schule
Burgallee 4
27628 Hagen im Bremischen

Tel.: 04746-93860

Fax: 04746-938629

h-allmers-schule@ewetel.net

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Hermann Allmers - Unser Namenspatron

 

Hermann Allmers wurde im Jahre 1821 in Rechtenfleth im Landkreis Cuxhaven als einziges Kind eines wohlhabenden Bauernehepaares geboren. Seine Kindheit verlebte er in der behüteten Atmosphäre eines niedersächsischen Bauernhauses.

 

Schulischen Unterricht erteilten ihm Privatlehrer, meist Lehramtsanwärter oder Vikare, die noch ohne Stellung waren. Nach dem Schulabschluss besuchte er während der Winter-halbjahre weiterführende Kurse in Bremen. Der aufgeweckte Junge nahm begierig alles auf, was mit der Antike, Geschichte und der weiten Welt zu tun hatte.

 

Die Aussicht, Vaters Hof einmal zu übernehmen, lockte ihn nicht. Er wollte etwas von der Welt sehen die sich ihm in seinen Vorstellungen in so bunten Farben darstellte. Ein größerer Geldbetrag machte eine Reise in den Süden möglich. Auf seinen Reisen durch Deutschland, Tirol und Oberitalien, lernte er viele bekannte Persönlichkeiten der damaligen Zeit kennen.

Seine Reiseschilderungen in Bremer Zeitungen wurden gerne gelesen und stärkten das Selbstbewusstsein des jungen Mannes sehr.

 

1858 trat er eine lang geplante Reise nach Italien an, die ihn bis nach Rom und Süditalien führte und erst Weihnachten 1859 zurückbrachte. Die Begegnungen mit der Antike, der italienischen Kunst und den schönen Landschaften begeisterten ihn sehr.

 

1860 hatte der Dichter sein Marschen- haus nach eigenen Plänen umgebaut, dem alten niedersächsischen Bauern- haus fügte er einen zweistöckigen

 

 


Querbau als Wohnteil an. Die ehemalige offene Feuerstätte am Ende der Diele (das Flett) verwandelte er in eine Wohnhalle mit offenem Kamin und schönen alten Bauernmöbeln.

 

In einem "römischen Saal" sammelte er Erinnerungsstücke seiner Italienreise. Der Marschensaal war vornehmlich der Entwicklung und Geschichte seiner Heimat gewidmet. 

 

Seinen Ruf als Dichter und Schriftsteller verdankte er dem 1860 erschienen ersten Gedichtsband, seinem "Marschenbuch" und den "Römischen Schlendertagen". Über allem vergaß er auch seine engeren Landsleute nicht. Neben Abendkursen, die er veranstaltete, plante er auch sein Haus als eine Art Volkshochschule zur Verfügung zu stellen, doch dafür war die Zeit damals noch nicht reif.

 

Hermann - Allmers - Haus
Mittelstraße  1
27628 Rechtenfleth
http://www.hermann-allmers.de

 

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